Kiawah-Island-Marathon

Kiawah Island Marathon

Am heutigen Samstag fand der Kiawah Island Marathon zum mittlerweile 36. Mal statt. Gerne wären wir nach acht Jahren wieder einmal dabei gewesen. Doch leider hat es auch in diesem Jahr erneut nicht geklappt, so dass uns nur die Erinnerungen an ein schönes Laufevent bleiben.

Der Kiawah Island Marathon war im Dezember 2005 mein insgesamt fünfter Marathonlauf und mein erster außerhalb Deutschlands. Hier mein Bericht:

Kiawah Island Marathon 2005

Zum Marathon im Dezember über den großen Teich. Nein, nicht nach New York, Honolulu oder Chikago. Unser Ziel heißt Kiawah Island. Nie davon gehört? Hatten wir bis vor zwei Jahren auch noch nicht. Kiawah ist eine kleine, private Insel im US-Bundesstaat South Carolina. So ungefähr auf der Hälfte zwischen New York und Miami. Und der Kiawah Island Marathon wäre sicherlich ein ganz heißer Kandidat für den Marathon-Oskar in der Kategorie „Schönste Laufveranstaltungen von denen niemand weiß, dass es sie überhaupt gibt“.

Ganz im Ernst, der Kiawah Marathon kommt einem bei der Anmeldung wirklich wunderschön und aufgrund des flachen Streckenprofils auch relativ harmlos daher. Später auf der Strecke sorgt dann die Tatsache, dass selbst auf diesem relativ kleinen privaten Eiland ein Marathon gut 42 Kilometer lang ist bei mir für eine gewisse Ernüchterung. Zahlreiche Streckenabschnitte werden doppelt durchlaufen und hinter jeder Kurve sieht es gleich aus. Es fällt mir dadurch schwer, die Motivation hoch zu halten. Vielleicht sollte ich mich das nächste Mal lediglich für den Halbmarathon anmelden. Von den insgesamt 3.500 zugelassenen Startern haben das in diesem Jahr schon gut zwei Drittel der Teilnehmer gemacht.

Im Feld der Marathonläufer höre ich viele Stimmen, die die schnelle Strecke für eine persönliche Bestzeit nutzen wollen. Und einige haben vor, sich sogar noch für Boston, der Mutter aller Marathons, qualifizieren.

Den Kiawah Island Marathon kann man nicht wirklich mit einem der europäischen Cityläufe vergleichen. Subtropische Flora und Fauna inklusive der allgegenwärtigen Alligatoren prägen die Landschaft der Insel. Der Name Kiawah läßt sich auf einen Indianerstamm zurückführen. Seit Jahren verschwunden sind die einst die Insel prägenden Indigo- und Baumwollplantagen. Bodenspekulationen ließen protzige Landhäuser und atemberaubende Golfplätze an ihrer Stelle entstehen. Flankiert wird diese Szenerie von einem 30 km langen, auch in der Hochsaison fast menschenleerem Sandstrand. Und selbst jetzt im Dezember lädt das Meer wegen des Golfstroms zum Baden ein.

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Doch nun zum Lauf: Um 8:00 Uhr soll es losgehen. So steht es in der Ausschreibung. Der Startbereich ist bereits gegen 7:30 Uhr gut gefüllt. Immerhin sind 1.200 Marathon- und 2.300 Halbmarathonläufer gemeldet. Der Kiawah Island Marathon gehört seit Jahren zu den am schnellsten ausverkauften Läufen in den USA. 2005 wird er zum bereits 28.Mal stattfinden. Es gibt keine nach Meldezeiten sortierten Blöcke, so dass sich die Startaufstellung auf freiwilliger Basis bildet. Helfer halten Schilder mit Zahlen hoch. Sechs, Sieben, Acht, Neun und Zehn lese ich.

Es gilt umzudenken. Nicht die Minuten je km, sondern die Minuten je Meile sind gemeint. Die Strecke ist natürlich auch mit Meilenangaben ausgeschildert. Im Vorfeld finde ich die Meilenumrechnerei ziemlich verwirrend. Fast bin ich versucht, mir eine Zahlenkolonne mit meinen geplanten Durchgangszeiten auf den Arm zu pinseln. Für die Zeit danach, für die Zeit wenn die Anfangseuphorie verflogen und die Leichtigkeit des Laufens einer gewissen Schwere gewichen ist.

Doch später im Rennen empfinde ich es als einen großen mentalen Vorteil nur bis 26 zählen zu müssen…

Im Startbereich treffen immer noch Läufer/innen ein, holen ihre Startunterlagen, geben ihre Kleidersäcke ab und reihen sich in die langen Schlangen vor den zahlreichen Dixieklos ein. Es ist frisch an diesem Samstagmorgen auf Kiawah. So um die 4° C. Als es auf 8 Uhr zugeht, lege ich mein wärmendes Fleece auf den Rasen neben die Absperrung. 4 Stunden später werde ich es genau an dieser Stelle wieder finden. Es schlägt 8 Uhr. Was kommt, ist dann allerdings nicht der Startschuß, sondern eine Durchsage, dass wir noch weitere 15 Minuten warten müssen. Später erfahren wir, dass aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nicht alle Teilnehmer rechtzeitig auf die Insel zum Start kommen konnten.

Immerhin können die zu spät gekommenen davon profitieren, dass inzwischen auch in Kiawah die Nettolaufzeit gemessen wird. Zum Einsatz kommt der bewährte Championchip. Allerdings liegen Matten nur bei Start und Ziel, so dass es keine Zwischenzeiten und auch keine damit verbundene Durchlauf-Kontrollen gibt. Der flache Kurs ist eine für die Marathonläufer zweimal zu durchlaufende Runde. Psychologisch nicht ganz einfach, zumal anfangs der zweiten Runde das Feld – reduziert um die Halbmarathonläufer – stark ausgedünnt. Für manchen Marathoni kommt mit Sicherheit erschwerend hinzu, dass außer an den Verpflegungsstationen kaum Zuschauer den Weg an die Strecke gefunden haben.

Zu meinem Lauf ist nicht viel zu sagen. Nur das Übliche halt. Nach Halbzeit des Rennens werde ich von Meile zu Meile immer langsamer. Und aus Trinkpausen werden lange Gehpausen. Inzwischen ist die Sonne herausgekommen, und die Temperaturen steigen auf 23° C. Mittlerweile fällt mir jeder Schritt schwer. Überall kneift und zwickt es. In meinem Kopf herrscht gähnende Blutleere. Die Strecke ist wirklich öde. Alles sieht gleich aus. Keinerlei Abwechselung. Trotzdem laufe ich weiter. Solange ich atme, werde ich das Ziel erreichen. Es gibt keine Alternativen, denn auf Kiawah fahren keine Taxis. Und übernachten möchte ich hier draussen auch nicht. Den Alligator bei Meile 18 konnte ich nämlich schon noch erkennen. Allerdings kann ich mir reichlich Zeit lassen. Das Ziel bleibt 4 Stunden für den Halbmarathon und 8 Stunden für den Marathon offen.

Das Motto von South Carolina. Dum Spiro Spero

Irgendwie kommt mir das Motto South Carolinas in den Sinn:  Solange ich atme, hoffe ich – Dum spiro spero. Klingt in diesem Moment gut und ist absolut passend.

Endlich, nach gefühlten 5 Std. erreiche ich völlig ausgelaugt die Zielgerade. Endlich wieder Lärm! Menschen jubeln dir zu und feuern dich an. Fürs Foto noch einmal gequält grinsen. Zwei, drei Schritte noch. Dann kommt das Ziel. Die Matten. Geschafft. Gott sei Dank!

Meine Uhr bleibt nach gut 3:37 Std. stehen. Jemand gibt mir einen Wärmeumhang und ein weiterer netter Helfer bietet mir an meine Schuhe zu öffnen. Der Dritte schließlich hat den wichtigsten Hinweis: Zum Buffet geht es links herum. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen!

Die aufgetischte Südstaatenküche schmeckt hervorragend. Danach setzt eine rasche Erholung ein, so dass am nächsten Morgen alle Strapazen wieder vergessen sind. Fast!

Was bleibt ist die Erinnerung an einen tollen Marathon. Und an eine stimmungsvolle, sonnige Adventszeit in South Carolina.

Statistik Kiawah Island Marathon 2005
Marathon 3:37:21 Std. – 8:18 Min. je Meile

Gesamt 200.von 1.022 – 19,5 %
M40 40.von 112 – 38 %

August-Blumensaat-Gedächtnislauf Essen 2013

Auf nach Essen zum August-Blumensaat-Gedächtnislauf hieß es am letzten Samstag gegen 12:00 Uhr mittags für meinen Laufpartner Uli und mich. Das Thermometer zeigte plus 6°C. Es war trocken und fast windstill. Nahezu ideale Laufbedingungen, so dass die Vorfreude auf einen schönen Laufnachmittag stieg.

August-Blumensaat-Gedächtnislauf

Beim August-Blumensaat-Gedächtnislauf gibt es neben dem Halbmarathon, für den wir gemeldet hatten auch noch einen 10km-Lauf. Die Strecke entlang des Baldeneysees ist flach und hat lange gerade Abschnitte. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer in der Lage ist schnell zu laufen, kann es hier krachen lassen. Diese Aussicht auf schnelle Zeiten lockt zum Saisonende traditionell eine überdurchschnittliche Anzahl von sehr guten Läufern nach Essen. In den großen Teilnehmerfeldern von insgesamt fast 1.100 Läuferinnen und Läufern waren Laufanfänger kaum auszumachen. Es regierten Vereinstrikots sowie Teilnahmeshirts diverser Marathon- und Ultraläufe.

Argentinien statt Borussia Dortmund

Mein Trikot der argentinischen Fußballnationalmannschaft fiel da zugegebenerweise etwas aus dem Rahmen. Das Hemd der Albiceleste war ein Geschenk meiner Tochter, die das letzte Jahr als Austauschschülerin in Argentinien verbracht hatte.

Viel Spaß auf den ersten 10 km

Nachdem die Startnummern abgeholt und die Kleidersäcke abgegeben waren, machten wir uns auf den Weg zum Start. Ganz gemütlich und ohne Hetze. Denn vor zwei Jahren hatte ich genau an diesem Nadelöhr eine Idee, die es jetzt auszuprobieren galt. Der Plan lautete nach dem Startschuss noch ein bis zwei Minuten zu warten, um dem Gewusel im Läuferfeld auf den ersten paar hundert Metern zu entgehen. Und da für uns Mittelfeldler ja nur die Nettozeiten zählen, stellt diese Taktik grundsätzlich auch kein Problem dar.

Der Vorteil dieser Renneinteilung besteht meiner Meinung nach darin, dass man sich in der Anfangsphase nicht mitreißen lässt und damit möglicherweise zu früh zu viele Körner verbrennt.

Eine Spitzenzeit hatten wir sowie nicht auf dem Schirm. Der Blumensaat war Uli’s erster Halbmarathon seit Anfang der Neunziger und er wollte nur unter 2 Stunden bleiben. Ich hatte bei meinem zweiten Halbmarathon in diesem Jahr das Unterbieten der 1:40 Std. ausgesprochen. Dabei aber wohlwissend, dass wir bis zum Ende zusammen laufen würden.

Es galt also einen Kompromiss bezüglich des Anfangstempos zu finden: Da Uli und ich aber seit April dieses Jahres gemeinsam fast jeden Sonntag 19 Kilometer in gut 5:35 Min. je km gelaufen waren, kamen wir zu einer schnellen, realistischen Entscheidung. Den ersten Kilometer durchliefen wir in 4:50 Min. Diese Geschwindigkeit war für uns sehr gut zu kontrollieren. Unser Tempo blieb ziemlich gleichmäßig. Wir unterhielten uns, überholten Läufer, klatschten den einzelnen Zuschauern am Rande Beifall, die Kilometer flogen vorbei. Kilometer 10 passierten wir nach 48:03 Minuten.

Wenn es so weiterlaufen würde, wäre eine Zeit so um die 1:43 Std. im Bereich des Möglichen. So rechnete ich uns aus.

10 km sind kein Halbmarathon

Doch dann kam das was kommen musste, wenn Du zu wenig Trainingskilometer in den Beinen hast. Es lief nicht so weiter. Von Kilometer zu Kilometer wurden wir jetzt langsamer. Anfangs noch unmerklich, dann deutlicher. Erst nur gefühlt. Dann sichtbar. Wir wurden jetzt überholt und bis zur nächsten Kilometermarke dauerte es endlos lange. Sehr lange. Der Spaß war vorbei. Die Beine wurden schwerer.

Es galt nur noch zu finishen. Dummerweise kannst Du das Ziel beim August-Blumensaat-Gedächtnislauf lange nicht sehen. Erst auf den letzten hundert Metern taucht es vor Dir auf. Endlich. Es ist geschafft. Gott sei Dank!

Kleine Statistik.
Die Uhren blieben für uns stehen nach:
Uwe 1:44:52
Uli 1:44:53

Mein abschließendes Fazit:
Der August-Blumensaat-Gedächtnislauf ist nach wie vor eine schöne und ehrliche Laufveranstaltung ohne Messe, Samba-Bands und sonstigen Schnick-Schnack. Dafür mit reichlich warmen Duschwasser und einem leckeren Kuchenbuffet! Deshalb war 2013 mit Sicherheit nicht meine letzte Teilnahme in Kupferdreh.

Keep on running with a smile on your face!

Berliner Teamstaffel 2013

Berliner Teamstaffel 2013

Impressionen vom Mittwoch.


Es hat mir wieder unheimlich viel Spaß gemacht, bei der Berliner Teamstaffel dabei gewesen zu sein.

Die Berliner Wasserbetriebe 5 x 5 km Teamstaffel im Tiergarten ist mittlerweile zu einer der größten Laufveranstaltungen Deutschlands gewachsen.

Insgesamt erreichten 4.587 Staffeln an 3 Tagen das Ziel. Das heißt, 22.935 Läuferinnen und Läufer liefen zusammen 114.675 Kilometer.

Doch bei der Berliner Teamstaffel wird nicht nur gemeinsam gelaufen, sondern auch zusammen gepicknickt. Schließlich beinhaltet die Kiste mit den Startunterlagen neben Startnummern und Sicherheitsnadeln auch Brot, Käse, Wurst sowie eine Flasche Rotwein.

Die Ergebnisse, wenn es denn interessiert, findet Ihr auf den Seiten des SCC Berlin.

Bis zum nächsten Jahr. Und, Keep on Running with a smile on your face!

Hamburg Marathon 2013

Hamburg Marathon 2013

Uwe’s Senf – Folge Nr.4

Nach dem Berliner Halbmarathon vor 14 Tagen stand dieses Wochenende der Hamburg Marathon 2013 auf dem Laufkalender. Nach den schrecklichen Vorfällen beim Boston Marathon am letzten Montag traten wir die Reise mit einem nicht ganz so ungetrübten Gefühl wie normalerweise an.

Trotzdem wurde es ein super Marathon-Wochenende. Bei herrlichem Wetter zeigte sich Hamburg wieder einmal von seiner schönsten Seite. Und so entwickelte sich eine ganz entspannte Sightseeing-Tour über 42,2 km.

Sightseeing beim Marathon. Viele Läufer können das nicht nachvollziehen, da sie nur ihre angestrebte Zeit im Kopf haben. Dummerweise erreichen nur wenige dieser Streber ihr persönliches Ziel. Die meisten verkrampfen und/oder gehen zu schnell an. Die Strafe folgt dann im Schlußdrittel eines Marathons. Am Ende werden viele von ihnen zu Spaziergängern und scheitern an ihren eigenen Ambitionen. Es lebe der Mythos Marathon!

Glücklicherweise sind wir völlig unambitioniert. Da wir wissen, dass wir ankommen werden, freuen wir uns auf 210 Minuten relative Ruhe vom Alltag und eine angeregte Unterhaltung. Aktive Entspannung sozusagen. Logischerweise sind wir zwar nicht die Schnellsten, schleichen aber auch nicht gerade über den Asphalt. Unser Wohlfühltempo liegt bei um die 5 Minuten je Kilometer. Das lässt genug Luft zum Reden. Und die brauche ich auch. Mein Trikot des noch amtierenden Deutschen Meisters ist für viele Mitläufer Anlass genug, eine Diskussion über Fußball zu beginnen. Ich liebe diese Gespräche, obwohl ich einem „Beiern“ am liebsten Beinchen gestellt hätte.Bei Kilometer 5 dann die erste Pause. Ein Partner von Frank steht an der Strecke, um uns anzufeuern. Wir nehmen uns die Zeit für ein kleines Schwätzchen. Dutzende Läufer hasten vorbei. Sollen sie!

Dann biegen wir in die Elbchaussee ein. Die Sonne lacht. Es geht abwärts zu den Landungsbrücken. Hunderte von Zuschauern an der Strecke. Fantastisch! So macht Laufen Spaß!

Irgendwann ist dann aber doch ein bisschen die Luft raus. So nach 2:30 Stunden bei ungefähr Kilometer 30 kommt dieser Zeitpunkt. War zu erwarten. So ist das halt, wenn deine beiden längsten Trainingsläufe nur 29 Kilometer lang sind. Dazu noch der Berlin Halbmarathon als Tempodauerlauf. Das einzig Dumme ist, dass da noch 12 Kilometer zu laufen sind. Eine knappe Stunde also. Packe ich das? Jetzt nur keine Selbstzweifel. Nicht darüber nachdenken. Einfach weiterlaufen.

Und natürlich laufe ich weiter. Schritt für Schritt. Und langsamer werde ich zunächst auch nicht. Nur die Luft ist raus. Es macht nicht mehr richtig Spaß. Durchhalten heißt jetzt die Parole. Klappt auch. Ich laufe jetzt meistens einen Schritt hinter Frank. Am Klosterstern noch ein kleiner Schwatz mit unseren Frauen. Frank zieht seine Handschuhe aus. Dann geht es weiter. Auf den letzten vier Kilometern werde ich spürbar langsamer, muss aber nicht gehen. Vor allem das linke Fußgelenk schmerzt. Dazu spüre ich jeden Muskel. Nicht gerade angenehm. Aber was soll’s. Außerdem ist mir nun ziemlich warm. Gott sei Dank ist es nicht mehr weit. Ich laufe jetzt alleine. Bei Kilometer 38 habe ich Frank gesagt, dass er sein Tempo ruhig weiterlaufen solle. Am Ende hat er eine 3:31:59 Std. auf der Uhr.

Dann über den roten Teppich ins Ziel. Hat irgendwie was. Die Tribünen sind auch noch besetzt. Ich laufe über die Matten. Geschafft, vollbracht!

Später unter der Dusche haben wir sogar noch warmes Wasser. War wohl doch gar nicht sooo langsam unser Hamburg Marathon 2013!

Statistik:

Nettozeit: 3:34:48 Std.

Gesamt Männer: 2.425 von 9.006 – 27 %

Altersklasse AK 50: 308 von 1.354 – 23 %