Riesenbecker Sixdays 2012 – Tag 1

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch war ich heute am späten Vormittag nach Ibbenbüren zur 1.Etappe der Riesenbecker Sixdays 2012 gefahren. Ich war gespannt, was so alles auf mich zukommen sollte. Sicher war ich mir nur in einem Punkt: Eine vernünftige Vorbereitung auf eine 6 Tage dauernde, 140 km lange Wettkampfserie durch profiliertes Gelände sollte eigentlich etwas anders aussehen als meine Bemühungen. Um es dennoch positiv darzustellen: Ich war sehr, sehr ausgeruht!

Doch jetzt ist es geschafft! Die erste Etappe der Riesenberger Sixdays 2012 liegt hinter mir. Gut 18,5 km war sie lang. Über Asphalt und unbefestigte Wege ging es von Riesenbeck nach Ibbenbüren. Das Streckenprofil war insgesamt zwar recht flach, doch von Kilometer 14,3 bis 15,8 galt es ca. 150 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke an dieser Stelle war lediglich ein schmaler mit Wurzeln und Steinen durchsetzter Waldpfad. Bergauf hatte ich keine Probleme. An den steileren Passagen ging ich einfach. Das kostete weniger Kraft als zu laufen und war fast genauso schnell. Die Läufer um mich herum wurden bergauf ebenfalls zu Spaziergängern.

Haarig wurde es dann bei der Bergabpassage. Es ging mächtig steil über Stock und Stein nach unten. Nur nicht stürzen, dachte ich. Einige Teilnehmer schossen kamikazehaft an mir vorbei. Ich ließ mich nicht anstecken und lief relativ langsam den Hügel hinunter.

Bergablaufen auf unbefestigten Wegen bin ich überhaupt nicht gewohnt. Koordination ist hier gefordert, eine kräftige Rumpfmuskulatur und starke Oberschenkel. Dieser Streckenteil zeigte mir eine Menge Defizite auf und war richtig gutes Training.

Die letzten 2 bis 3 km waren dann wieder sehr flach und ich lief relativ locker ins Ziel. Nur der Graupelschauer, der mich auf dem letzten Kilometer ausgerechnet auf einer Kopfsteinpflasterpassage erwischte, hätte nicht sein brauchen.

Trotzdem hat dieser Prolog richtig viel Spaß und Appetit auf die weiteren Tage gemacht. Für mich bleibt natürlich die Frage, wie weit meine Kraft wohl reichen wird.

Es siegten übrigens zeitgleich Robert Welp und Patrick Windoffer vom SV Teuto Riesenbeck in 1:07:15 Std.

Meine Zeit: 1:33:25 Std.
Platzierung Gesamt: 245 von 527
Platzierung Männer: 227 von 417
Platzierung Altersklasse: 45 von 92

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Die Riesenbecker Sixdays 2012 stehen vor der Tür

Gerade sind die Startunterlagen der Riesenbecker Sixdays 2012 gekommen. Am 12.Mai geht es los. Das heißt, es bleiben mir genau 3 Wochen um nach fast vierwöchiger Zwangspause zumindest ein bisschen Kraft und Ausdauer aufzubauen.

Auf jeden Fall habe ich eine sympathische Startnummer: 575. Da kann ja nichts mehr schiefgehen. Trotzdem habe ich angesichts der 140 km und des Streckenprofils gemischte Gefühle. Außerdem habe ich noch keine Vorstellung was mich überhaupt erwarten wird. Denn es ist mein erster Start bei den Sixdays.

Heute habe ich mir jedenfalls eine 15 km Runde vorgenommen. Egal wie stark es regnet. Jetzt, da meine hartnäckige Erkältung verschwunden ist, gelten auch keine Ausreden mehr. Und morgen dann gleich flache 20 km hinterher. Damit meine Beine schon mal wissen, was sie zu tun haben.

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Zeche Zollverein – Nicht nur Kohle in Katernberg

Heute waren wir mal wieder in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Trotz Osterferien war die Anlage ziemlich leer, was den Besuch recht angenehm machte. Außerdem spielte das Wetter mit. Es war sonnig und fast schon warm. Zumindest brauchte im Gegensatz zu früheren Besuchen heute niemand frieren.

Aufgrund des Wetters entschieden wir uns gegen den Besuch des Ruhrmuseums und zu einer Führung durch Kohlenwäsche und Förderturm. Auf dem Dach der Kohlenwäsche, beim Blick auf die Gelsenkirchener Arena gab unser Tourguide dann einige Infos zum Stand des Sports im Essener Norden.

So spielten die Sportfreunde Katernberg Anfang der fünfziger Jahre sogar in der höchsten deutschen Fußballklasse, der Fußball-Oberliga West. In ihren Reihen standen dabei die späteren WM-Teilnehmer (1954) Heinz Kubsch und Helmut Rahn. Heute kicken die Sportfreunde allerdings nur noch in der Bezirksliga.

Erstklassig sind dagegen die Schachspieler der Sportfreunde Katernberg. Zur Zeit stehen sie auf dem 5.Platz in der Schachbundesliga.

 

 

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17.Tuja-Straßenlauf Münster

Heute stand der 17.Tuja-Straßenlauf in Münster im Laufkalender. Es sollte mein erster Wettkampf seit dem Sao Silvestre in Sao Paulo und mein erster Halbmarathon seit dem Blumensaat-Lauf in Essen sein. Die Strecke war die gleiche wie in den Vorjahren und führte vier mal um den Münsteraner Zoo. Mental also nicht ganz einfach, vor allem wenn du nach der dritten Stadion Durchquerung nicht mehr der frischeste bist. Und du trotzdem noch mal raus auf die Strecke musst. Der leichte Gegenwind auf der ersten Streckenhälfte machte es dabei auch nicht gerade leichter.

Trotzdem war es für mich ein ganz guter Lauf. Zwar bin ich ein bißchen zu optimistisch angelaufen, konnte dann aber mein auf 4:45 Min/km reduziertes Tempo zweieinhalb Runden lang halten. Dann waren meine Körner alle und ich musste auf der letzten Runde nochmals verlangsamen. So war ich richtig froh nach der letzten Linkskurve endlich das Stadion zu sehen.

Die letzten Meter schaffst du dann ja doch immer noch irgendwie! Die Ziematte “durcheilte” ich nach genau 1:42:30 Std. Ich wäre zwar gerne unter 1:40 Std. geblieben, aber dafür fehlte mir heute einfach die Fitness.

 

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Flecki ist doch nur eine magere Kuh

“Flecki” ist doch nur eine “eher magere weiße Kuh mit Glocke”. “Paula” mit ihrer Sonnenbrille sei dagegen ein echt cooles Biest. Verwechselungsgefahr bestehe da nicht, so heute das Landgericht Düsseldorf in seiner Urteilsbegründung im Rechtsstreit der Kuhhirten Dr.Oetker und Aldi-Süd. Der Eilantrag des Oetker-Konzernsden Verkauf von “Flecki” europaweit verbieten zu lassen, wurde abgewiesen.

Es geht um Pudding. Um Umsatz, um Marktanteile im Segment der kindgerechten Milchprodukte.

“Paula” ist dort bereits seit 2006 erfolgreich, wirkt selbstbewusst und cool. Die Glocke “Fleckis” hingegen ist zwar erst seit November 2011 in den Aldi-Süd Märkten zu hören. Doch sofort erkannte Dr.Oetker das Potential dieser mageren weißen Kuh. Der Konzern befürchtete, dass “Paulas” Häute davon schwimmen würden. Die Folge war ein Eilantrag: “Flecki” muss sterben und zwar europaweit. Verstöße gegen das Patentrecht und den Geschmacksmusterschutz, so die Begründung.

Markenzeichen beider Puddings sind gelb-braune Flecken. Und dass, obwohl doch zur Zeit eigentlich gelb-schwarz In ist. Das Gericht befand, dass neben der Aufmachung auch die Flecken unverwechselbar seien. So seien die “Paula”-Flecken scharf abgegrenzt, die “Flecki”-Felder dagegen durch Stege miteinander verbunden.

Verkostet wurden die Puddings im übrigen auch. Ob sie auch im Geschmack unverwechselbar sind, ist mir nichts bekannt. Doch über Geschmack lässt sich ja ebenfalls hervoragend streiten.

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BVB, gleich zum Stadion